#Seelen+HirnGesundheit in der Corona-Krise

Ängste überwinden: Hilfe zur Selbsthilfe

Unbekannte Krisensituationen können Ängste und Panikattacken hervorrufen. Die Corona-Krise macht im Augenblick vielen Menschen zu schaffen.

Zukunftspläne müssen verworfen werden, man sorgt sich um die Gesundheit seiner Familie sowie um den Job – insbesondere die Angst vor dem Ungewissen verunsichert Menschen und schürt neue Ängste vor potenziellen Gefahren.

Um nicht in einem immer wiederkehrenden Kreislauf aus Ängsten gefangen zu werden, ist es wichtig, Ängste frühzeitig zu erkennen und aktiv zu überwinden. Dies fällt oft sehr schwer, da die Angst vor der Angst Panikattacken begünstigt und auch verschlimmern kann. Sollte das Gefühl von Panik, Ohnmacht und Angst Ihren Alltag so stark beeinflussen, dass Ihre Lebensqualität leidet und einschränkt, sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, um die Ängste und Panikattacken mittels Psychotherapie zu behandeln.

Bei „leichteren“ Panikattacken und Angstgefühlen können die folgenden Tipps zur Selbsthilfe dazu beitragen, das unangenehme Gefühl von Angst im Alltag abzumildern und gänzlich zu vertreiben:

1. Körperliche Auslastung

Regelmäßiger Sport und körperliche Betätigung schaffen einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Auch Entspannungsübungen, Meditationen und autogenes Training sorgen für innere Ruhe. Trainiert man diese innere Ruhe, können plötzlich auftretende Ängste schneller vertrieben und Panikattacken vermieden werden.

2. Konfrontation mit den eigenen Ängsten

Versuchen Sie, bestimmte Situationen oder Orte, die Ihre Angstgefühle auslösen, immer wieder aufzusuchen. Durch eine direkte Konfrontation mit der Angst wird bewusster, dass die Angst möglicherweise weniger schlimm ist, als sie zuvor gedanklich immer wieder durchgespielt wurde. Eine Ihnen vertraute Person kann Ihnen während der Konfrontation mit der Angst dabei unterstützend zur Seite stehen.

3. Akzeptanz und Gelassenheit

Nicht alles liegt in Ihrer Macht! Versuchen Sie, Situationen und Gegebenheiten, auf die Sie keinen Einfluss haben, anzunehmen. So wird unnötiger Stress vermieden und Sie können ihre Gedanken auf positive Dinge richten. Auch wenn Ihre augenblickliche Situation noch so ärgerlich wirkt, bringt es nichts, sich zusätzlich unter Druck zu setzen, wenn Sie die Gegebenheiten nicht beeinflussen können. Richten Sie stattdessen Ihren Blick auf die Zukunft und auf die positiven Dinge, die Sie nach der überstandenen Krise erleben werden.*

* https://www.spektrum.de/ratgeber/aengste-ueberwinden-die-vier-besten-strategien/1223732

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