#Seelen+HirnGesundheit in der Corona-Krise

Auswirkungen auf unser Verhalten

Häusliche Gewalt

In Krisensituationen können sich Konflikte zuspitzen. Kinder, Jugendliche und Frauen werden dabei besonders häufig Opfer von häuslicher Gewalt. Sollten Sie direkt von körperlicher oder psychischer Gewalt betroffen sein, oder sollten Sie jemanden kennen, der davon betroffen ist, können Sie hier Hilfe finden.

Gestörtes Essverhalten

Krisenbedingte Stresssituationen können Essstörungen hervorrufen oder verschlimmern. Bei den Betroffenen kreisen die Gedanken dabei fast unablässig um das Thema „Essen“. Oft sind es psychische Belastungen und Beschwerden, die eine Essstörung auslösen können. Hilfe, Informationen sowie eine professionelle Beratung bei Essstörungen können Sie bei den aufgeführten Beratungsstellen finden.

Hoher Medienkonsum

Situationen und Krisen mit psychischer Belastung können eine Realitätsflucht in der Form eines erhöhten Medienkonsums auslösen. Der Griff zum Smartphone wird zum Zwang und die Bildschirmzeiten geraten außer Kontrolle. Wenn Sie sich durch den Konsum von Medien überlastet und psychisch erschöpft fühlen, aber es aus eigener Kraft nicht schaffen, den Konsum einzuschränken, können Sie bei den folgenden Anlaufstellen Unterstützung finden.

Zwangshandlungen

Bei einer Zwangserkrankungen handelt es sich um eine psychische Störung, bei der der Betroffene zwanghaften Handlungen und Gedanken ausgesetzt ist. Sich wiederholende Verhaltensweisen laufen immer wieder gleich ab und zwingen den Betroffenen zu Handlungen, obwohl er diese als sinnlos erkennt. Sollten diese zwanghaften Handlungen und Gedanken so ein Ausmaß annehmen, dass sie den Betroffenen stark im Alltag einschränken, können Psychotherapien, wie die kognitive Verhaltenstherapie, helfen, die Zwangserkrankung zu behandeln und zu heilen.

Substanzmissbrauch

Eine Sucht ist eine ernsthafte chronische Erkrankung. Sie besteht aufgrund einer Fehlsteuerung des Belohnungssystems im Gehirn. Von einem Suchtverhalten wird gesprochen, wenn innerhalb der letzten zwölf Monate Kriterien wie eine verminderte Kontrollfähigkeit, körperliche Entzugserscheinungen oder ein unüberwindbares Verlangen nach einem bestimmten Suchtmittel, erfüllt werden. Eine Sucht wird je nach Art und Schweregrad individuell durch die jeweiligen Fachärzte behandelt.

Soziale Medien als Kontaktersatz

Um dem tristen Alltag und den derzeitigen Beschränkungen zu entfliehen, nutzen viele soziale Medien als Kontaktersatz und Zufluchtsort. Eine zu übermäßige und unreflektierte Nutzung sozialer Plattformen kann jedoch auch psychische Probleme hervorrufen, da die Gefahr besteht, sich durch den Vergleich mit den geschönten, auf den digitalen Plattformen präsentierten Inhalten anderer Personen, minderwertig und unzureichend zu fühlen. Schafft man es nicht aus eigener Kraft, sich aus dieser negativen Gedankenspirale zu befreien, hilft es, fachärztliche therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Auswirkungen auf unser Verhalten

Wie Krisen unseren Alltag verändern können.

Auswirkungen auf unsere Gefühlslage

Wie komme ich nur aus dem Hamsterrad wieder raus?

Auswirkungen auf unseren Körper

Wann kann ich endlich wieder ruhig schlafen?

Auswirkungen auf unsere Motivation, Konzentration und Gedanken

Was ich tun kann, wenn alles zu viel wird.

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